Angehörige müssen nach einem Todesfall nicht nur trauern. Neben der Trauer kommen organisatorische Entscheidungen, oft in kurzer Zeit und ohne klare K
Angehörige müssen nach einem Todesfall nicht nur trauern. Neben der Trauer kommen organisatorische Entscheidungen, oft in kurzer Zeit und ohne klare Kenntnis der persönlichen Wünsche.
Welche Bestattungsart war gewünscht? Wen sollen die Angehörigen ansprechen? Was war dem Menschen bei einer Trauerfeier wichtig? Wenn darauf niemand eine Antwort hat, müssen Familien aus Erinnerungen, Andeutungen und eigenen Vorstellungen ableiten, was wohl richtig wäre.
Das ist nicht fehlende Fürsorge. Es ist fehlende Orientierung in einem Moment, in dem ohnehin viel zu bewältigen ist.
Es braucht keinen vollständigen Ablaufplan. Wenige klare Hinweise können reichen: Was ist Ihnen wichtig? Wer ist eine geeignete Ansprechperson? Wo finden Ihre Angehörigen weitere Informationen?
Unternehmer-Resilienz betrachtet Sie nicht nur in Ihrer Rolle als Geschäftsführer oder Inhaber. Sie betrifft auch den Menschen, dessen Familie im Ernstfall Entscheidungen treffen muss. Persönliche Vorsorge gehört deshalb nicht nur in einen Ordner für betriebliche Abläufe.
Schreiben Sie auf, was Sie sich wünschen und was Ihre Angehörigen wissen sollten. Wenn Sie bestimmte Regelungen rechtlich verbindlich festhalten möchten, lassen Sie die konkrete Gestaltung fachlich prüfen.
Solche Hinweise nehmen niemandem die Trauer. Sie können aber offene Fragen verringern und Angehörigen mehr Raum lassen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Verantwortung für die eigene Familie kann mit wenigen klaren Worten beginnen.