Zum Inhalt springen
← Alle Artikel2 Min. Lesezeit

Das passiert häufiger, als man annimmt, und meistens ohne Drama: ein Brand im Haus oder in der Nachbarschaft, eine Bombenentschärfung, die ein ganzes

Das passiert häufiger, als man annimmt, und meistens ohne Drama: ein Brand im Haus oder in der Nachbarschaft, eine Bombenentschärfung, die ein ganzes
Ein Notfall-Koffer ist kein Prepper-Thema.
Bei dem Wort sehen viele sofort einen Mann im Tarnanzug vor sich, der im Keller Konserven stapelt. Dieses Bild ist so stark, dass ernsthafte Vorsorge in vielen Unternehmerköpfen gar nicht erst stattfindet. Dabei hat der Koffer mit dem Keller nichts zu tun. Er ist für den Moment gedacht, in dem Sie schnell raus müssen.
Das passiert häufiger, als man annimmt, und meistens ohne Drama: ein Brand im Haus oder in der Nachbarschaft, eine Bombenentschärfung, die ein ganzes Viertel räumen lässt, Hochwasser, ein Gasaustritt. Manchmal bleiben dafür zehn Minuten, manchmal weniger. In dieser Zeit entscheidet sich, ob Sie ruhig das Richtige greifen oder mit den Armen voller zufälliger Dinge auf der Straße stehen.
Genau dafür gibt es den Koffer. Er steht griffbereit an einem festen Platz und enthält, was Sie unterwegs brauchen: Kopien der wichtigsten Dokumente, Bargeld, ein Ladegerät mit Powerbank, eine Taschenlampe, ein Multitool und eine Liste der Menschen, die Sie anrufen müssen. Vorbestückt ist er, aber nicht fertig. Ihre Medikamente, Ihre Schlüssel und alles andere Persönliche packen Sie selbst dazu, weil das niemand außer Ihnen weiß.
Der eigentliche Gewinn ist die Ruhe in diesen zehn Minuten. Wer nicht überlegen muss, was mitgenommen wird, kann sich um Menschen und Tiere kümmern und um die Frage, wohin es geht. Auch das lässt sich vorbereiten: Ziel A für die ersten Stunden, Ziel B für mehrere Tage.
Für Unternehmer kommt etwas hinzu. Wer privat geordnet aus einer solchen Lage kommt, hat Dokumente, Zahlungsmittel und Kontakte dabei und kann am nächsten Tag schneller wieder geschäftlich handeln. Der Koffer schützt also auch das Unternehmen, ohne dass dort etwas passiert ist.
Zum Prepper macht Sie das nicht. Es genügt ein ruhiger Nachmittag und ein fester Platz neben der Tür.
Wo steht Ihr Koffer, und wüssten Ihre Familie und Ihre Mitarbeitenden im Ernstfall, wo sie ihn finden?
Wenn Sie mehr zum Thema Unternehmer-Resilienz wissen möchten – kurze DM genügt.
← Alle Artikel