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Der eine sieht Engpässe, Risiken, Gründe warum etwas schwierig ist. Der andere sieht Möglichkeiten, Ansätze, Hebel die er noch nicht genutzt hat.

Der eine sieht Engpässe, Risiken, Gründe warum etwas schwierig ist. Der andere sieht Möglichkeiten, Ansätze, Hebel die er noch nicht genutzt hat.
Ich sitze regelmäßig zwei Unternehmern gegenüber die dieselbe Situation haben. Derselbe Markt. Ähnliche Größe. Vergleichbare Ressourcen. Dieselben Rahmenbedingungen. Und trotzdem sehen sie völlig verschiedene Dinge. Der eine sieht Engpässe, Risiken, Gründe warum etwas schwierig ist. Der andere sieht Möglichkeiten, Ansätze, Hebel die er noch nicht genutzt hat. Nicht weil er blauäugig wäre. Sondern weil sein Blick ein anderer ist. Was sie unterscheidet ist nicht Erfahrung. Nicht Kapital. Nicht Marktposition. Es ist Enthusiasmus. Das klingt weich. Es ist es nicht. Enthusiasmus ist kein Charakter-Accessoire das manche haben und andere nicht. Er ist der Sensor mit dem jemand seine Umgebung wahrnimmt. Wer brennt sieht in derselben Situation mehr als jemand der nur noch funktioniert. Nicht weil mehr da wäre. Weil mehr wahrgenommen wird. Möglichkeiten schrumpfen oder wachsen im Verhältnis zur eigenen Begeisterung. Das ist keine motivierende Behauptung. Das ist eine Beobachtung die ich in der Beratung immer wieder mache. Der Unternehmer der sein Unternehmen gestaltet sucht aktiv nach Lösungen weil er glaubt dass es welche gibt. Der der es nur noch verwaltet wartet ab weil er aufgehört hat zu suchen. Beide haben dieselbe Situation. Nur einer von beiden hat noch Zugang zu ihr. Die Frage die ich mir bei jedem Klienten stelle ist deshalb nicht nur: Wie ist das Unternehmen aufgestellt? Sondern auch: Wie steht der Unternehmer dazu? Beides hängt enger zusammen als die meisten denken. Wenn Sie mehr zum Thema Unternehmer-Resilienz wissen möchten – kurze DM genügt.
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