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Der Unterschied zwischen Entscheiden und Reagieren liegt nicht im Tempo. Nicht in der Intensität. Nicht in der Anzahl der Anrufe die jemand macht oder

Der Unterschied zwischen Entscheiden und Reagieren liegt nicht im Tempo. Nicht in der Intensität. Nicht in der Anzahl der Anrufe die jemand macht oder
In einer Krise sind alle aktiv. Das ist das Missverständnis das ich am häufigsten beobachte. Wer reagiert tut auch etwas. Er telefoniert. Er entscheidet. Er bewegt sich. Von außen sieht es aus wie Führung. Es ist es nicht. Der Unterschied zwischen Entscheiden und Reagieren liegt nicht im Tempo. Nicht in der Intensität. Nicht in der Anzahl der Anrufe die jemand macht oder der Stunden die er schläft. Er liegt in der Richtung. Wer reagiert folgt der Krise. Die Krise setzt die Agenda. Die Krise bestimmt womit man sich als nächstes beschäftigt. Man ist beschäftigt – aber man steuert nicht. Man wird gesteuert. Wer entscheidet steuert die Krise. Nicht weil er ruhiger wäre. Nicht weil er weniger betroffen wäre. Sondern weil die Entscheidungen die er jetzt trifft vorher schon einmal getroffen wurden. In ruhigen Zeiten. Ohne Druck. Mit der Möglichkeit klar nachzudenken. Was im Ernstfall wie spontane Führungsstärke aussieht ist meistens das Ergebnis von Vorbereitung die niemand gesehen hat. Der Stellvertreter der weiß was zu tun ist weil es besprochen wurde. Die Vollmacht die greift weil sie für genau diesen Fall ausgestellt wurde. Der Ablauf der funktioniert weil ihn jemand vorher definiert hat. Wer vorbereitet ist entscheidet in der Krise. Wer es nicht ist reagiert. Beide erleben dieselbe Krise. Nur einer steuert sie. Das ist kein Talent. Das ist keine Persönlichkeitseigenschaft. Das ist eine Entscheidung die man vorher treffen kann – oder nachher bereuen. Wenn Sie mehr zum Thema Unternehmer-Resilienz wissen möchten – kurze DM genügt.
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