Die meisten von uns bezahlen heute mit dem Smartphone oder der Karte. Das funktioniert gut. Fast immer.
Bargeldlos ist bequem. Aber nicht immer krisenfest.
Das ist keine dramatische Aussage. Es ist eine praktische.
Die meisten von uns bezahlen heute mit dem Smartphone oder der Karte. Das funktioniert gut. Fast immer. Und in den Momenten in denen es nicht funktioniert zeigt sich wie sehr man sich daran gewöhnt hat.
Das Smartphone ist nicht verfügbar. Die Karte wird nicht akzeptiert weil das Terminal ausgefallen ist. Das Online-Banking lässt sich nicht öffnen weil die Authentifizierung nicht klappt. Ein regionaler Stromausfall legt die Kartenzahlung im Umkreis lahm.
Keine dieser Situationen ist eine Katastrophe. Aber jede davon kann in einem ohnehin belastenden Moment die eigene Handlungsfähigkeit zusätzlich einschränken.
Wer privat nicht zahlen kann – für eine Tankfüllung auf dem Weg ins Krankenhaus, für eine Unterkunft die schnell gebraucht wird, für ein Medikament das sofort benötigt wird – verliert in diesem Moment Optionen. Nicht weil kein Geld da wäre. Weil kein Zugriff darauf besteht.
Für Unternehmer kommt eine weitere Dimension dazu. Wer in einer persönlichen Ausnahmesituation auch noch mit elementaren Zahlungsproblemen kämpft hat weniger Kapazität für das was wirklich zählt – die eigene Erholung, die Familie, das Unternehmen das weiterläuft.
Was sinnvoll sein kann ist überschaubar.
Ein kleiner Bargeldbetrag der griffbereit liegt – nicht als Notgroschen für den großen Ernstfall sondern als praktischer Puffer für die nächsten 24 bis 48 Stunden. Eine zweite Zahlungsmöglichkeit die unabhängig vom Smartphone funktioniert. Und ein klarer Hinweis im Notfall-Ordner auf welche Konten es gibt, wo Karten hinterlegt sind und wer im Notfall Zugriff haben soll.
Das ist kein Survivalist-Konzept. Das ist praktische Vorsorge die in einem schwierigen Moment den Unterschied zwischen Handlungsfähigkeit und zusätzlichem Stress macht.
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