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Ein gutes Qualitätsteam zeigt wo das Werkzeug fehlt. Das gesamte Unternehmen muss entscheiden was es damit macht.

Ein gutes Qualitätsteam zeigt wo das Werkzeug fehlt. Das gesamte Unternehmen muss entscheiden was es damit macht.
In einer gut organisierten Werkstatt gibt es eine einfache Regel: Jedes Werkzeug hat seinen festen Platz, und dieser Platz ist mit einer Silhouette markiert. Wenn ein Werkzeug fehlt, sieht man es sofort. Nicht weil jemand gesucht hat. Weil die leere Silhouette das Problem sichtbar macht. Das ist ein gutes Bild für die Rolle des Qualitätsmanagements. Es macht sichtbar was andere nicht sehen. Es erkennt wann etwas nicht stimmt bevor es jemand anderen stört. Es meldet wenn ein Teil, ein Prozess, ein Dokument oder eine Entscheidung Aufmerksamkeit braucht. Aber die leere Silhouette findet das Werkzeug nicht. Sie entscheidet nicht warum es fehlt. Sie ändert nicht den Prozess der dazu geführt hat dass es fehlt. Und sie verhindert nicht dass es nächste Woche wieder passiert. Das ist der Unterschied den viele Unternehmen nicht verstehen wenn sie über Qualitätsmanagement reden. QM macht das Signal sichtbar. Das Unternehmen muss auf das Signal reagieren. Konstruktion verantwortet die Produktentscheidungen. Produktion verantwortet die Fertigungsprozesse. Einkauf verantwortet die Lieferanten. Führung verantwortet die Prioritäten und die Ressourcen die nötig sind um ein Problem tatsächlich zu schließen. QM kann keines davon übernehmen – und sollte es auch nicht. Wer Qualitätsmanagement zum Verantwortlichen für alle Konsequenzen macht, hat die Funktion falsch verstanden. Und wer QM ignoriert weil es "wieder mal etwas meckert", hat das Signal nicht verstanden. Ein gutes Qualitätsteam zeigt wo das Werkzeug fehlt. Das gesamte Unternehmen muss entscheiden was es damit macht.
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