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Frau Müller ist kein System.

Frau Müller ist kein System.
Frau Müller ist kein System. Sie ist seit 22 Jahren dabei. Sie kennt jeden Prozess, jeden Sonderfall, jede Ausnahme. Sie weiß warum dieser Kunde immer erst am Monatsende zahlt, wie die Buchung für den Österreich-Auftrag funktioniert und was passiert wenn die Software abstürzt bevor der Tagesabschluss läuft. Das ist wertvoll. Und es ist ein Risiko. Nicht weil Frau Müller unzuverlässig wäre. Sondern weil alles was nur in einem Kopf steckt mit diesem Kopf geht. In den Urlaub. In die Krankheit. In den Ruhestand. Ein System hingegen geht nicht in Rente. Wer Frau Müller als System behandelt investiert in sie – aber nicht in die Zukunft des Betriebs. Wer ihr Wissen in ein System überführt, schützt beides. Darauf ein Käffchen.
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