Zum Inhalt springen
← Alle Artikel2 Min. Lesezeit

Ich habe noch keinen Unternehmer getroffen der wirklich vorbereitet war. Nicht einen.

Ich habe noch keinen Unternehmer getroffen der wirklich vorbereitet war. Nicht einen.
Ich habe noch keinen Unternehmer getroffen der wirklich vorbereitet war. Nicht einen. Und ich habe viele getroffen die glaubten es zu sein. Das ist der entscheidende Unterschied. Nicht zwischen gut und schlecht. Nicht zwischen erfahren und unerfahren. Sondern zwischen dem Gefühl von Vorbereitung und tatsächlicher Handlungsfähigkeit wenn es darauf ankommt. Das Gefühl entsteht durch Aktivität. Man hat einen Steuerberater. Man hat eine Vollmacht irgendwo. Man hat einen Mitarbeiter der im Notfall einspringen könnte. Man hat die wichtigen Daten in der Cloud. Man hat schon mal darüber nachgedacht was passiert wenn man ausfällt. Das ist keine Vorbereitung. Das ist eine Sammlung von Absichten. Echte Vorbereitung ist konkret. Sie beantwortet Fragen die unangenehm sind. Wer entscheidet morgen früh wenn ich nicht erreichbar bin – mit welcher Befugnis und welchem Zugang? Wer zahlt die Löhne nächsten Freitag wenn ich im Krankenhaus liege? Wer spricht mit dem Kunden der seit drei Tagen auf eine Antwort wartet? Wer weiß wo die Vollmacht liegt – und ist sie für diesen Fall überhaupt die richtige? Wenn diese Fragen konkrete Antworten haben ist das Vorbereitung. Wenn sie vage Antworten haben ist es ein gutes Gefühl. Ich arbeite nicht mit dem guten Gefühl. Ich arbeite mit den konkreten Antworten. Und ich stelle die Fragen die nötig sind um herauszufinden ob beides übereinstimmt. Meistens tut es das nicht. Das ist keine Kritik. Es ist der Ausgangspunkt. Wer wissen möchte ob sein Gefühl von Vorbereitung der Realität standhält – kurze DM genügt.
← Alle Artikel