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Was passiert mit Ihren Daten wenn Ihr Softwareanbieter ausfällt? Nicht irgendwann. Morgen früh. Der Anbieter ist nicht erreichbar. Die Plattform zeigt

Was passiert mit Ihren Daten wenn Ihr Softwareanbieter ausfällt? Nicht irgendwann. Morgen früh. Der Anbieter ist nicht erreichbar. Die Plattform zeigt
Was passiert mit Ihren Daten wenn Ihr Softwareanbieter ausfällt? Nicht irgendwann. Morgen früh. Der Anbieter ist nicht erreichbar. Die Plattform zeigt eine Fehlermeldung. Und Ihre Kundendaten, Ihre Rechnungen, Ihre laufenden Projekte – alles liegt irgendwo auf einem Server den Sie nicht kontrollieren. Die meisten Unternehmer haben auf diese Frage keine befriedigende Antwort. Nicht weil sie nachlässig wären. Sondern weil der Gedanke so unbequem ist dass niemand ihn zu Ende denkt. Dabei ist die Abhängigkeit von SaaS-Anbietern in den letzten Jahren massiv gewachsen. CRM. Buchhaltungssoftware. Dokumentenmanagement. Shopsystem. Projektplattform. Für jeden dieser Bereiche gibt es einen Anbieter der die Daten hostet – und damit auch kontrolliert was mit ihnen passiert wenn etwas schiefgeht. Der Satz der dabei am häufigsten fällt ist dieser: Der Anbieter macht das Backup. Das stimmt meistens. Und es hilft trotzdem nicht unbedingt weiter. Denn ein Backup beim Anbieter bedeutet nicht automatisch dass das Unternehmen seine Daten schnell und vollständig zurückerhält. Es bedeutet dass der Anbieter die Daten gesichert hat – für seine eigenen Zwecke, nach seinen eigenen Zeitplänen, in einem Format das er bestimmt. Ob Sie als Kunde im Ernstfall schnellen Zugriff auf diese Daten haben hängt von den Vertragsbedingungen ab die die wenigsten je gelesen haben. Drei Fragen die jeder Unternehmer für seine kritischen Systeme beantworten können sollte. Erstens: Kann ich meine Daten aus diesem System regelmäßig exportieren – und in welchem Format? Zweitens: Wo werden diese Exporte gespeichert und wer hat außer mir Zugriff darauf? Drittens: Habe ich je versucht einen solchen Export tatsächlich zu öffnen und zu verwenden? Die dritte Frage ist die wichtigste – weil sie die einzige ist die zeigt ob der Export wirklich funktioniert. Die ersten beiden lassen sich mit Ja beantworten ohne dass jemand je nachgeschaut hat. Die dritte nicht. Eine konkrete Aufgabe für heute: Wählen Sie ein kritisches System aus dem Ihr Unternehmen täglich abhängt. Prüfen Sie den Export- und Wiederherstellungsweg. Nicht theoretisch. Praktisch. Exportieren Sie die Daten. Öffnen Sie die Datei. Schauen Sie was darin steht. Was dabei zum Vorschein kommt ist aufschlussreicher als jede Vertragslektüre. Wenn Sie mehr zum Thema Unternehmer-Resilienz wissen möchten – kurze DM genügt.
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