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"Wenn ich morgen ausfalle, ist mein Betrieb in drei Wochen handlungsunfähig."

"Wenn ich morgen ausfalle, ist mein Betrieb in drei Wochen handlungsunfähig."
"Wenn ich morgen ausfalle, ist mein Betrieb in drei Wochen handlungsunfähig." "Mein Notfallplan existiert. Er heißt: meine Frau ruft mich an." "Ich bin 59. Die Nachfolge ist ungeklärt. Ich denke lieber nicht daran." Kein Unternehmer hat das je laut gesagt. Gedacht haben es mehr als zugeben würden. Das ist das eigentliche Problem. Nicht dass diese Situationen existieren – sie sind in vielen Betrieben Alltag, und das ist keine Schande. Das Problem ist die Stille darum herum. Solange niemand ausspricht was wirklich los ist, ändert sich nichts. Der Betrieb bleibt an einer Person hängen. Der Notfallplan bleibt eine Telefonnummer. Die Nachfolge bleibt ein Thema für irgendwann. Der Geschäftsführer der weiß, dass sein Betrieb ohne ihn ins Stocken gerät, hat meistens zwei Reaktionen. Die erste: Er arbeitet noch härter, damit er nie wirklich ausfällt. Die zweite: Er schiebt das Thema vor sich her, weil die Lösung aufwendiger wirkt als das Problem akut ist. Beides ist nachvollziehbar. Beides löst das Problem nicht. Ein Bandscheibenvorfall, ein Unfall, eine Operation kündigen sich nicht an. Und wenn sie kommen, ist keine Zeit mehr die Struktur aufzubauen die man hätte früher aufbauen sollen. Der Notfallplan der aus einem Anruf bei der Frau besteht, ist kein Plan. Er ist die Hoffnung dass schon irgendwie jemand weiß was zu tun ist. In einem kleinen Betrieb kann das eine Weile funktionieren – bis eine Frage kommt die niemand beantworten kann, eine Entscheidung die niemand treffen darf, eine Vollmacht die niemand hat. Dann bricht nicht alles zusammen. Aber es dauert länger, kostet mehr und hinterlässt Schäden die vermeidbar gewesen wären. Und die Nachfolge. Das Thema das fast jeder Unternehmer kennt, fast keiner rechtzeitig angeht und fast alle irgendwann bereuen zu spät begonnen zu haben. Nicht weil die Absicht fehlte, sondern weil Nachfolge sich immer nach etwas anfühlt das noch Zeit hat. Bis es das nicht mehr tut. Diese drei Sätze laut auszusprechen ist der erste Schritt. Der zweite ist zu prüfen ob sie auf den eigenen Betrieb zutreffen. Und der dritte ist etwas dagegen zu tun, solange noch Spielraum dafür da ist. Schreib mir eine DM wenn du wissen willst wie gut dein Betrieb heute wirklich aufgestellt ist.
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