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Wer seinen Partner wirklich absichern will gibt ihm nicht nur Vertrauen. Er gibt ihm Vollmacht. Zugang. Wissen. Und ein Dokument das ihm zeigt wie er

Wer seinen Partner wirklich absichern will gibt ihm nicht nur Vertrauen. Er gibt ihm Vollmacht. Zugang. Wissen. Und ein Dokument das ihm zeigt wie er
Mein Partner regelt das dann ist kein Notfallplan.
Es ist eine Hoffnung auf Rechnung.
Der Unterschied ist kleiner als er klingt – und größer als man denkt.
Eine Hoffnung setzt voraus dass jemand handeln kann wenn man selbst es nicht mehr kann. Ein Notfallplan stellt sicher dass diese Person auch handeln darf. Und weiß wie. Und Zugang zu dem hat was sie braucht.
Wer sagt mein Partner regelt das dann hat meistens über die erste Voraussetzung nachgedacht. Die Person ist vorhanden. Sie ist vertrauenswürdig. Sie will helfen. Das ist gut. Es reicht nicht.
Was fehlt ist fast immer dasselbe. Keine Vollmacht die ihr erlaubt im Namen des Unternehmens zu handeln. Keine Bankzugangsberechtigung die ihr ermöglicht Löhne zu überweisen. Keine Übersicht über laufende Verträge und Fristen die ihr zeigt was als nächstes getan werden muss. Keine Zugangsdaten zu den Systemen die das Unternehmen am Laufen halten. Und kein Dokument das ihr in den ersten zehn Minuten zeigt wen sie anrufen soll.
Der Partner will helfen. Er kann es nicht. Nicht weil er nicht will. Weil niemand ihm die Werkzeuge gegeben hat.
Das ist die Rechnung die Hoffnung ausstellt. Sie kommt nicht sofort. Sie kommt in dem Moment in dem der Ernstfall eintritt und jemand vor Aufgaben steht für die er keine Grundlage hat.
Ein Notfallplan ist kein Vertrauensbruch gegenüber dem Partner. Es ist das Gegenteil. Es ist die Entscheidung ihn nicht allein in einer Situation zu lassen die er ohne Vorbereitung nicht bewältigen kann.
Wer seinen Partner wirklich absichern will gibt ihm nicht nur Vertrauen. Er gibt ihm Vollmacht. Zugang. Wissen. Und ein Dokument das ihm zeigt wie er anfangen soll.
Darauf ein Käffchen.
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