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Wer Verantwortung delegiert ohne Befugnis mitzugeben hat den Sündenbock schon bestimmt. Nur noch nicht offiziell.

Wer Verantwortung delegiert ohne Befugnis mitzugeben hat den Sündenbock schon bestimmt. Nur noch nicht offiziell.
Wer Verantwortung delegiert ohne Befugnis mitzugeben hat den Sündenbock schon bestimmt.
Nur noch nicht offiziell.
Das klingt hart. Es ist eine Beobachtung.
Wer eine Aufgabe übergibt ohne die nötigen Mittel mitzugeben stellt jemanden vor eine Situation in der Scheitern wahrscheinlicher ist als Erfolg. Kein Budget das freigegeben werden kann. Keine Entscheidung die ohne Rücksprache getroffen werden darf. Keine Information die vollständig zugänglich ist. Und wenn das Ergebnis dann nicht stimmt ist die Zuständigkeit klar – bei der Person die die Aufgabe übernommen hat.
Das ist kein Zufall. Es ist die logische Konsequenz einer unvollständigen Übergabe.
Echte Delegation hat drei Teile die zusammengehören. Die Aufgabe. Die Ressourcen die gebraucht werden um sie zu erfüllen. Und die Befugnis Entscheidungen zu treffen ohne jeden Schritt rückzusprechen. Wer nur den ersten Teil übergibt hat nicht delegiert. Er hat eine Erwartung formuliert ohne die Voraussetzungen dafür zu schaffen.
Das fühlt sich im Moment der Übergabe nicht so an. Es fühlt sich nach Vertrauen an. Nach Förderung. Nach Verantwortungsübergabe. Und das ist gut gemeint. Aber gut gemeint und vollständig sind zwei verschiedene Dinge.
Der Test ist einfach. Hat die Person die diese Aufgabe übernommen hat alles was sie braucht um sie zu erfüllen – ohne auf Sie warten zu müssen? Das Budget. Die Befugnis. Den Zugang zu den relevanten Informationen. Und die Möglichkeit im Zweifelsfall selbst zu entscheiden?
Wenn nein ist der Sündenbock bereits bestimmt. Nur noch nicht offiziell.
Darauf ein Käffchen.
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